Gründung der Buchlobby Schweiz

Die Buchlobby Schweiz wurde auf den Weltbuchtag am 23. April 2004 gegründet. Gründungsmitglieder sind die Verbände der Autorinnen und Autoren, der Verlage und Buchhandlungen und der Bibliotheken. In der BUCHLOBBY SCHWEIZ arbeiten aber auch zahlreiche Einzelpersonen mit, die sich in ihren Arbeitsbereichen für diese Ziele der Buchlobby einsetzen. Nebst diversen politischen und kulturellen Aktionen und Projekten ist die BUCHLOBBY SCHWEIZ auch für die Aufarbeitung und Vermittlung von Hintergrundsinformationen zuständig. Auf der Website der BUCHLOBBY SCHWEIZ und mittels Newsletter wird regelmässig über Geschehnisse im Buchsektor informiert.


BÜCHER begleiten unser Leben. Sie bewahren das Wissen und die Phantasie der Menschheit. Ohne Bücher gibt es keine historische Erinnerung, keine Überlieferung, kein Aufarbeiten der Gegenwart, keine Debatten über die Zukunft — keine Gemeinschaft. Die Zahl und die Vielfalt von Büchern, die in einem Land entstehen, sind ein Gradmesser seiner Vitalität.

Ob Sach- oder Fachbuch, Roman oder Jugendbuch – das Buch ist das älteste und dauerhafteste Medium der Kommunikation. Bücher kommen oft leise daher. Darum wird ihre Bedeutung und Aktualität leicht übersehen.

Die Grundlagen von Wissen und Erkenntnis stammen aus Büchern. Kein anderes Medium kann so sehr in die Tiefe gehen. Wer es genau wissen will, greift zu einem Buch. Die neuen Medien können es ergänzen, doch nie ersetzen.


UMDENKEN
Eine vielfältige, kreative und in allen Landessprachen lebendige Buchproduktion und die Kultur des Lesens können nicht dem Markt allein überlassen werden. Das Buch braucht Aufmerksamkeit und durchdachte, systematische Förderung. Genau wie bereits heute der Film, die Bildende Kunst, das Theater, die Musik, die Presse, Radio und Fernsehen.

Bis heute kommt das Buch in der offiziellen Medienpolitik nicht vor. Die Schweiz braucht eine Politik zugunsten des Buches und des Lesens.
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